Phil v. SassenIm Rahmen der Interview-Reihe “10 Fragen an …” gibt berlin.de einen kleinen Einblick in die Berliner Webszene. Auch TRIBAX stand Rede und Antwort.

1. Berlin gilt als Startup-Hochburg – Wie erklären Sie sich diesen Trend?

Berlin ist eine äußerst attraktive internationale Stadt im Herzen Europas. Wie keine andere Stadt bietet sie ein riesiges Angebot aus Kunst, Kultur und Entertainment für Groß und Klein. Jeden Tag gibt es Neues zu entdecken. Das reichhaltige Angebot gepaart mit niedrigen Lebensunterhaltskosten macht Berlin zu einem idealen Gründungsstandort.

2. Inwieweit beeinflusst die Atmosphäre der Stadt Ihre Arbeit hier?

Berlin bietet jungen Unternehmern unterschiedliche engmaschige Netzwerke. Diese helfen enorm bei der Realisierung von Projekten und der Bildung strategischer Kooperationen. Die Dichte an innovativen Startups befruchtet die Berliner Szene enorm. Hierbei entwickelt sich keine Ellenbogenmentalität sondern ein partnerschaftliches Miteinander.

3. Ihr persönlicher Lieblingshotspot in der Stadt? Wo halten Sie sich gern auf?

Der Mauerpark in Prenzlauer Berg ist definitiv einer meiner Hotspots. Zu meinen persönlichen Highlights gehört Bearpit Karaoke von und mit Joe Hatchiban, welche man sich nicht entgehen lassen sollte. Kulinarisch verschlägt es mich oft ins “The Bird” am Falkplatz auf eines der besten Rib-Eye-Steaks der Stadt.

4. Können Sie die Geschäftsidee, die hinter Tribax.de steht, in drei Sätzen beschreiben?

TRIBAX ist Dienstleister für die strategische Planung, den Aufbau und Betrieb von Kommunikations-Plattformen und Full-Service-Provider eines modularen Social Media Frameworks. Darüber hinaus berät TRIBAX Kunden bei der strategischen Implementierung von Social Media in allen relevanten Unternehmensbereichen.

5. Wie groß ist Ihr Team?

Momentan beschäftigt die TRIBAX GmbH 10 Personen. Daneben können wir auf ein Netzwerk von Freelancern zurückgreifen, die uns projektbasiert unterstützen.
In den Bereichen Development, Marketing sowie bei der redaktionellen Arbeit suchen wir derzeit Unterstützung und freuen uns auf Bewerbungen unter jobs@tribax.com.

6. Spüren Sie die Wirtschaftskrise? Wie ist die Lage?

Von der Monetarisierung unserer kostenlosen PlattformMyTRIBAX.com hatten wir uns mehr erwartet. Der Fokus liegt heute jedoch auf individuellen White-Label-Lösungen, welche als Kundenbindungsinstrumente oder Intranet-Lösung zum Einsatz kommen. Hierbei spielt die strategische Beratung eine entscheidende Rolle. Nur wenn Social Media gelebt wird, kann man es langfristig erfolgreich im B2B-Umfeld positiv für sich nutzen.

7. Stichwort Marketing: Was unternehmen Sie, um Tribax.de noch bekannter zu machen?

Wie bereits beschrieben, ist Networking ein sehr effektives Mittel zur Steigerung des Bekanntheitsgrads. Ich persönlich gehe gerne auf die unterschiedlichen Berliner Netzwerk-V0eranstaltungen. Oft bringt die “Macht des gesuchten Zufalls” die besten Ergebnisse.

8. Nutzen Sie Tools wie Social Networks oder Twitter, um Marketing zu machen? Wenn ja wie?

Natürlich gehört Social Networks, Twitter, Blogs und Co. zu unserem täglichen Handwerkzeug. Diese innovativen Kommunikationskanäle nutzen, um mit unseren Kunden in einen Dialog zu treten und sie über TRIBAX auf dem Laufenden zu halten. In Kundenprojekten gliedern wir diese Kanäle strategisch ein, um unseren Kunden eine höchstmögliche Bindung zu Ihren Zielgruppen (Mitarbeiter, Kunden, Partnern) zu bieten.

9. Wenn Sie jungen Gründerinnen und Gründern einen Tipp geben könnten, welcher wäre das?

Gerne zitiere ich an dieser Stelle das “Prinzip Garage” von HP und seine Grundwerte:

  • Geh davon aus, dass du die Welt verändern kannst.
  • Arbeite schnell – ganz egal, wann.
  • Bleib flexibel: arbeite allein oder im Team – je nach Situation.
  • Teile mit Deinen Kollegen: Arbeitsmittel, Ideen, Probleme.
  • Keine Machtspiele. Keine Bürokratie. (Diese passen nicht in eine Garage.)
  • Radikal neue Ideen sind zumeist gute Ideen.
  • Liefere jeden Tag neue Ergebnisse. Nur wenn sie überzeugend sind, verlassen sie die Garage.
  • Denke immer daran: Es ist der Kunde, der entscheidet, ob Du gute Arbeit leistest.
  • Und vergiss nie: Gemeinsam können wir alles schaffen.
  • Sei erfinderisch.

10. Ihr Tipp für den Internettrend 2010?

Location Based Services (LBS), welche bereits im Jahr 2000 als innovativer Trend hochgejubelt wurden, erfreuen sich heute einer großen Beliebtheit. Damals fehlte es an entsprechenden Endgeräten und mobilen Flatrates. Dies hat sich grundlegend geändert. Foursquare, Gowala und die Berliner „Jungs“ von friendticker haben diesen Trend erkannt und bieten innovative mobile Services. Gemessen an den Anfragen, die uns erreichen, stellen wir einen Wandel des Internets als reines Informationsmediums zu einem Beziehungsmedium fest. Das was große Soziale Netzwerke erfolgreich macht, führt auch in themenspezifischen Nischen-Netzwerken sowie professionellen Business-Plattformen zu Erfolg.

Quelle: berlin.de

Auf der dmexco, dem “Klassentreffen der Web2.0-Szene”, hatte ich das Vergnügen Viktoria Trosien ein paar Fragen zu TRIBAX und der demexco zu beantworten:

Mit dabei bei der Köln-Premiere der dmexco war auch das Berliner Startup TRIBAX: „Wir haben ein eigenständig entwickeltes Framework für Communities, das wir Unternehmen zur Verfügung stellen. Alles, was diese vom Social Web kennen, können wir im Unternehmen als Intranetlösung oder als Kundenkommunikationsplattform umsetzen“ erklärt Phil von Sassen – Mitgründer und Geschäftsführer des Social Community Anbieters.

Auf der Website tiburon-tv finden Sie weitere Interviews von der dmexco – rund um das digitale Marketing…

Hier nun das nächste Interview vom ADC BRANDS AND IDEAS CONGRESS (BIC) – mit dem im Oktober noch Creative Director von Jung von Matt – Film ab:

Direkter Link zum Film

Hintergrund:
Wir wollten uns ein genaues Bild von der Sicht und dem Fokus der Werber auf die Entwicklungen des Web2.0 (“Mitmachweb”) verschaffen. Daher haben wir die spannendsten Teilnehmer gebeten, uns auf drei Fragen Antworten zu geben:

1. Wie wird sich Werbung in den kommenden Jahren verändern?
2. Welche Rolle spielen Web-Communities dabei?
3. Was ist Deine All-Time-Lieblings-Online-Werbekampagne?

Interviewt wurden
Uli Kramer (CEO Pilot), Oliver Voss (bis vor kurzem noch Creative Director Jung von Matt), Andreas Mengele (CEO Heimat), Tobias Bott (PR-Chef ADC), Ulrich Proeschel (Brand Director TWBA\EUROPE), Colleen DeCourcy (Chef Digital Officer TBWA Worldwide), Henning Ralf (Director Mobile Solutions, weischer mobile), Amir Kassaei (CCO DDB Group), Christoph Schuh (CEO Tomorrow Focus) und Conrad Fritzsch (CEO tape.tv)

Vielen Dank nochmal an den Art Directors Club und alle Interviewten

Gemeinsam mit Manunia Friedel und 300 spannenden Persönlichkeiten “aus der Werbebranche” war ich am 16. Oktober beim ADC BRANDS AND IDEAS CONGRESS (BIC). Wir wollten uns ein genaues Bild von der Sicht und dem Fokus der Werber auf die Entwicklungen des Web2.0 (“Mitmachweb”) verschaffen.
Hierfür waren die Panels spannend – wir wollten es aber ein wenig genauer wissen. Daher haben wir die spannendsten Teilnehmer gebeten, uns auf drei Fragen Antworten zu geben:

1. Wie wird sich Werbung in den kommenden Jahren verändern?
2. Welche Rolle spielen Web-Communities dabei?
3. Was ist Deine All-Time-Lieblings-Online-Werbekampagne?

Interviewt wurden

  • Uli Kramer (CEO Pilot)
  • Oliver Voss (bis vor kurzem noch Creative Director Jung von Matt)
  • Andreas Mengele (CEO Heimat), Tobias Bott (PR-Chef ADC)
  • Ulrich Proeschel (Brand Director TWBA\EUROPE)
  • Colleen DeCourcy (Chef Digital Officer TBWA Worldwide)
  • Henning Ralf (Director Mobile Solutions, weischer mobile)
  • Amir Kassaei (CCO DDB Group)
  • Christoph Schuh (CEO Tomorrow Focus)
  • Conrad Fritzsch (CEO tape.tv)

In den kommenden Tagen veröffentlichen wir Teile dieser Interviews hier auf unserem Blog.

Wir starten heute mit dem kurzen und knackigen Interview mit Gründer und CEO der Pilot-Group Uli Kramer – Film ab!

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